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Startseite » Urlaub und Finanzen
Urlaub und Finanzen ist ein wichtiges Thema. Die Finanzierung der
Reise an sich ist planbar. Schwieriger wird es nach der
Buchung. Wieviel Geld nimmt man mit? Welche Währung und in welcher Form?
Fachleute sind sich einig: der Mix aus Barem und Unbarem macht's. Für
die ersten Urlaubstage schadet etwas Geld in Landeswährung nicht, auch ein paar Devisen
wie Euro oder Dollar können sinnvoll sein. Aber: bei einem Verlust ist
Bargeld unwiderruflich weg! Anders ist das z. B. bei Traveller-Schecks, Kreditkarten oder
anderen Karten. Man bekommt sie bei Verlust mehr oder weniger schnell ersetzt.
Wie gesagt: der Mix macht's.
Tipps:
- Nicht zuviel Bargeld mitnehmen. Beim Diebstahl ist Bargeld unweigerlich weg. Besonders in
Euroländern sollten knapp 150 Euro Bares reichen.
- Vorher informieren, wo man besser Geld umtauscht. Oft bekommt man in den Reiseländern bessere
Kurse. Dies gilt traditionell z. B. in Osteuropa, Türkei oder Südamerika. Auch in den meisten
südeuropäischen Ländern ist das so. In Deutschland tauscht man besser um, wenn man z. B. nach
Großbritannien oder in die Schweiz will.
- Alternative Maestro Karte. Sie nannte sich früher EC-Karte und wird immer wichtiger. Mittlerweile
gilt sie in über 110 Ländern und über 1 Mio. Geldautomaten. Hebt man mit ihr Geld ab, so kostet das
meist 1% des Betrages. Aber: Partnerbanken der heimischen Bank machen das kostenlos. Daher vorher informieren.
In Euroländern kann man direkt mit der Karte einkaufen. Das geht gut und ist günstig. In anderen Ländern
kann das teuer werden oder kann Probleme geben. Bei Verlust wichtig: Karte sofort sperren lassen.
Maestro empfiehlt, sich zuerst an die Hausbank zu wenden. Außerhalb der Öffnungszeiten gilt die Sperr-Telefonnummer
01805-021021 (bei Anruf aus dem Ausland 00491805-021021).
- Kreditkarte. Sie ist am verbreitetsten und daher sehr beliebt. Die Akzeptanz ist sehr hoch. Aber: die
Kreditkarte ist beim Abheben von Beträgen in der Summe mit am teuersten! Auch das direkte Einkaufen ist nicht
immer ganz billig. Bei Verlust der Kreditkarte heißt es: gleich sperren lassen. Eigentlich wollte man sich
global auf die Standard Sperrnummer 116116 einigen. Sicherheitshalber sollte man sich aber vorher erkundigen,
ob der jeweilige Betreiber daran teilnimmt.
- Reiseschecks. Der Reisescheck ist immer noch eine gute und billige Sache. Außerdem sind Reiseschecks auch
relativ sicher. Durch die steigende Anzahl von Geldautomaten wurde der klassische Reisescheck immer unwichtiger.
Aber in Regionen wie Afrika, Teilen Asiens und Osteuropa gehört er zur guten Reisekasse. Auch in Großbritannien
kann der Reisescheck sinnvoll sein. Reiseschecks werden bei Verlust ersetzt!
[12.2005]
Info im Web:
Bundesverband der Banken
Eine recht gute Quelle zum Thema 'Sicherheit beim Online-Banking' oder zur Information um
Maestro Annahmestellen weltweit.
Europas Zentral Bank
Info rund um den Euro. Interessante Infos, was die Sicherheitsmerkmale des Euro angeht.
Bundesbank
Allgemeine Finanzinfos sowie ein guter Leitfaden zum Schutz vor Falschgeld.
Money Factory
The Bureau of Engraving and Printing, so was wie die staatliche Prägeanstalt der USA.
Gute Infos zum Dollar und dessen Sicherheitsmerkmalen.
Site-Inhalt aber nur auf englisch oder spanisch!
Sperrnotruf
Eine wichtige Adresse zum Thema 'Sperren von Karten' - der Sperrnotruf 116 116. Alles zu sperrbaren
Medien, Sperrung im Ausland und eine Liste teilnehmender Herausgeber.
Sperrnotruf
Die Sperrnotruf Nummer 116 116 über eine andere Adresse als oben. Für alle möglichen elektronischen Medien.
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