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Mit Diabetes auf Reisen

Reisen stellt in der Regel für Diabetiker heute kaum ein Problem dar. Wer Diabetiker ist, kann im Prinzip genauso reisen wie jeder andere. Aber er sollte seine Krankheit kennen und wissen, wie damit umzugehen ist. Und vor jeder Reise macht es Sinn, sich mit dem behandelnden Arzt kurz abzusprechen.

Außerdem gibt es einige Dinge, die man durchaus wissen sollte (auch als Begleiter von Diabetikern). Grundsätzlich kann sich durch den Urlaub der Blutzuckerhaushalt verändern. Dabei gibt es einige Ursachen, die den Blutzucker verändern können. Schon der Planungsstress und der Anreisestress können sich auf den Blutzuckerhaushalt auswirken. Dann auch die Zeitverschiebung. Sie kann den Körper etwas durcheinander bringen und den Blutzuckerhaushalt erst recht. Was man auch nicht vergessen sollte, sind andere klimatische Bedingungen und vor allem die anderen Speisen, die man in Urlaubsländern zu sich nimmt. Sinnvoll ist es daher immer, im Urlaub vielleicht lieber einmal zu viel den Blutzucker zu messen.

Gerade in punkto Zeitverschiebung wird von Fachleuten empfohlen, den Blutzucker am besten so ca. alle drei Stunden zu messen. Man sollte dazu immer das komplette Set griffbereit haben (also im Handgepäck!). Übrigens schadet es nicht, zur Vorsorge noch ein zweites Set mit zu nehmen. Was grundsätzlich immer wichtig ist, sollte auch bei der Reise nicht vernachlässigt werden: ausreichend trinken. Und wenn möglich, sollte man während der Reise auf ausreichend Bewegung achten.

Wer in warme Länder reist, muss einiges beachten. Nicht nur, dass Speisen schneller schlecht werden können oder Leitungswasser oft belastet ist. Auch bei Thema Insulin sollte man beachten: Insulin sollte man in solchen Ländern immer irgendwie kühl halten. Bei hohen Temperaturen kann es seine Wirkung verlieren. Auch die Teststreifen können nicht gut mit Hitze. In kalten Regionen gilt übrigens umgekehrt ähnliches. Zu kalt sollte eine Ausrüstung auch nicht gelagert werden. Dort reicht aber oft eine Isotasche oder sogar der dicke Anorak.

Problem Sprachbarriere: wenn in einem fremden Land etwas passiert, dann hat man oft Verständigungsprobleme. Auch Insulin bekommt man oft nicht sehr einfach. Von daher wird empfohlen, die doppelte Ration mitzunehmen. Vielleicht kann man sich vorher auch schon spezielle Vokabeln heraussuchen, um anderen grob klar zu machen, was mit einem los ist. Immer wichtig in dem Zusammenhang: am besten einen Diabetikerausweis mit sich führen - und den in mehreren Sprachen.

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[alle Angaben ohne Gewähr, der Artikel stellt keine Gesundheitsberatung dar, 06.2008]

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