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Information zur Demokratischen Republik Kongo (ehemals Zaire, Belgisch Kongo)

Landesinfo
Fläche: 2.344.858km²
Einwohner: ca. 68,7Mio.
Hauptstadt: Kinshasa
Amtssprache: Französisch
Zeitzone: UTC +1/+2
Landesvorwahl: +243
Internet-Suffix: .cd
Währung: Kongo-Franc,
Strom: 220V 50 Hz, tlw. Adapter UK

Die Demokratische Republik Kongo hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Erst seit 1960 ist das ehemalige Belgisch-Kongo selbstständig. Das Land nannte sich dann ab 1971 Zaire, bis es im Jahr 1997 nach dem brutal korrupten Regime Mobutu zur Demokratischen Republik Kongo ausgerufen wurde.

Die Republik liegt in Zentralafrika. Grenzen gibt es zur Zentralafrikanische Republik, Sudan, Uganda, Ruanda, Burundi, Tansania, Sambia, den Atlantik, Angola und die Republik Kongo. Die zuletzt genannte Republik Kongo entspricht dem ehemaligen Französisch-Kongo und hat politisch eigentlich nichts mit der Demokratischen Republik Kongo zu tun.

Die Demokratische Republik Kongo ist ein recht großes Land. Insgesamt ist es das drittgrößte afrikanische Land. Deutschland könnte man größenmäßig fast siebenmal in das Land packen. Ein überwiegender Teil des Landes besteht im Becken des Kongo aus tropischen Regenwäldern, dazu gibt es viele Gebirge im Land. Im Süden und Osten steigen diese Berge dann auf bis 4.500 Meter an, der höchste Punkt erreicht sogar 5.109 Meter.

Wie in vielen Ländern der Region weist auch die Demokratische Republik Kongo ein riesiges Vorkommen an Bodenschätzen auf. Vor allem Kupfer und Uran findet man hier viel. Außerdem gibt es nennenswerte Eisen-, Diamanten- und auch Steinkohlevorkommen.

Die etwas höher gelegenen Bereiche im Land gelten als sehr fruchtbar und werden landwirtschaftlich genutzt. Die Böden im Kongobecken sind jedoch kaum nutzbar.

Wie größten und wichtigsten Städte im Land sind vor allem die Hauptstadt Kinshasa (ca. 8 Mio. Einwohner), Mbuji-Mayi (ca. 806.000 Einwohner), Lubumbashi (ca. 851.000 Einwohner), Kisangani (ca. 417.500 Einwohner) und Bukavu (ca. 201.600 Einwohner)

Die Demokratische Republik Kongo ist weit entfernt davon, ein Tourismusziel sein zu können. Zu stark leidet das Land auch heute noch unter den Folgen des unmenschlichen Regimes. Das Land befindet sich letztlich in einem fast permanenten Kriegszustand. Was auf dem Weg nicht zerstört wird, wird durch Misswirtschaft und Korruption zerstört bzw. einfach nicht gefördert. Das Land verfügt praktisch in keinem Bereich über eine angemessene Infrastruktur. Die Rohstoffe des Landes werden - so berichten offizielle Quellen wie die UNO - von Nachbarländern wie Uganda, Ruanda und Burundi ausgebeutet. Man geht heute davon aus, dass es die Demokratische Republik Kongo im eigentlichen Sinn als Staat eigentlich gar nicht mehr gibt.

Bevor man sich für das Land interessiert, sollte man aufgrund der schwierigen Situtation im Land unbedingt vorab immer beim Auswärtigen Amt informieren. Zuletzt galten für die Demokratische Republik Kongo praktisch immer Reisewarnungen.

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Anreiseinfos Demokratische Republik Kongo

Deutsche benötigen für die Einreise ein Visum. Diese muss man vor Reiseantritt beschaffen, bei der Einreise erhält man kein Visum. Neben dem Visum benötigt man normal einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass/vorläufigen Reisepass sowie einen internationalen Impfpass mit dem Nachweis der vorgeschriebener Impfungen. Gewisse Teile des Landes sind Besuchern aber aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht zugänglich.

Die Flugdauer Deutschland - Demokratische Republik Kongo beträgt ca. 9 Stunden.

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Im Land unterwegs

Die Demokratische Republik Kongo ist ein krisengeschütteltes Land. Wer sich tatsächlich hier aufhält, muss praktisch immer sehr vorsichtig sein. Bestimmte Landesteile darf man ohne Sondergenehmigung gar nicht betreten.

Sehr problematisch ist alles, was mit der Regierung zu tun hat. Wenn man einem Konvoi mit dem Präsidenten oder einem Vize-Präsidenten begegnet, sollte man soweit wie möglich rechts an den Straßenrand fahren, stehen bleiben und warten, bis er vorbeigefahren ist. Außerdem ruht im Land der gesamte Verkehr bei Sonnenuntergang und früh morgens für die Zeit des Hissens bzw. Einholens der Nationalflagge vor Polizeistationen und anderen öffentlichen Gebäuden.

Die Verkehrsinfrastruktur im Land ist schlecht. Außerhalb der größten Städte findet man extrem schlechte Straßen vor. Fahren kann man dort praktisch nur mit Allradfahrzeugen. Während Regenzeiten sind viele Straßen schlicht unpassierbar.

Im Land gibt es eine Bahnlinie von Kinshasa nach Matadi. Sie wird aber nur zweimal wöchentlich bedient. Leider kommt es immer wieder zu Unglücken, weshalb die Nutzung nicht empfehlenswert ist.

Der Luftverkehr im Land wird allgemein wegen geringer Sicherheitsstandards als schlecht bewertet. Die EU-Kommission hat praktisch alle Unternehmen auf die schwarze Liste gesetzt, eine Ausnahme bildet wohl noch Hewa Bora Airways. Auch die Flughafen als solche gelten als extrem unsicher.

Auch der Schiffsverkehr wird insgesamt als sehr unsicher bezeichnet, mit Ausnahme der Fährlinie von Kinshasa nach Brazzaville.

Landesinfo

Weitere Infos zur Demokratischen Republik Kongo


[Stand:11.2009]

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