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Warnwestenpflicht

Immer wieder pünktlich zur Urlaubszeit wird auf die Warnwestenpflicht hingewiesen, die in vielen Ländern gilt. Wer im europäischen Ausland mit dem Fahrzeug unterwegs ist, der sollte sich vorher über die im jeweiligen Land gültigen Regeln informieren. Dabei kann die Pflicht sowohl für Auto- und Motorrad gelten, manchmal sogar für Radfahrer (wie in Ungarn).

Rechtliche Anforderungen an Warnwesten

Relativ klar ist, wie eine Warnweste beschaffen sein soll. Aber nur relativ! Ziemlich eindeutig ist für den europäischen Raum, dass eine Weste nach EN 471 zertifiziert sein muss. Das kann man normalerweise auf dem Aufnäher im Inneren der Weste ersehen. Eine Weste, die dieses Kriterium nicht erfüllt, wird nicht anerkannt! Bei den Farben herrscht etwas Unklarheit. In Europa sind rote, gelbe und orangenfarbene Westen zugelassen. Manchmal gibt es sie auch in grün. Für Deutschland ist die Auswahl kleiner. Hier müssen sie gelb oder orange sein. Also liegt man mit einer dieser Farben immer ganz gut.

Wo gilt die Pflicht?

Wo gilt nun die Westenpflicht? Das kann man zu einem Stichtag zwar relativ klar sagen, aber die Rechtslage ändert sich doch permanent. Da verliert man leicht den Überblick. Vor allem ist es schwer, sich zu merken, in welchem Umfang die Pflicht gilt. Oft muss man die Warnweste beim Aussteigen während einer Panne oder eines Unfalles zwar anlegen, aber es ist nicht strafbar, wenn man die Warnweste nicht mitführt. Klingt paradox, ist aber so. In Belgien herrscht zum Beispiel Tragepflicht bei Pannen oder Unfällen. Wer dann keine Weste anhat, kann empfindlich bestraft werden. Interessanterweise ist aber das Mitführen einer Weste nicht zwingend vorgeschrieben. Das heißt, wer keine West im Auto hat, wird normalerweise nicht bestraft. Nachfolgend ein paar Infos zu Ländern:

Also: viele Länder, viele Regelungen. Was man wie gesagt nicht vergessen sollte - die Regeln ändern sich permanent. Im Fall Portugal und Norwegen sollte man daran denken, dass Mietwagen in der Regel in dem Land zugelassene Fahrzeuge sind. Also gilt hier die Pflicht für den Fahrer! Und am Beispiel Frankreich und Ungarn sieht man, dass diese Regelung auch für Radler immer wichtiger wird. Dort sollte man als Radler eine Warnweste mit dabei haben und - falls es die Umstände erfordern - auch tragen. Unser Fazit: wer mit dem eigenen Auto, einem Mietfahrzeug oder dem Motorrad unterwegs ist, sollte grundsätzlich immer zwei Warnwesten dabei haben. Die Westen sind heute so um die 2,99 Euro zu haben. Also: am besten zwei Westen kaufen und rein ins Fahrzeug. Eine für den Fahrer, eine für den Beifahrer. Das schafft für wenig Geld Sicherheit - und es erspart unter Umständen Unannehmlichkeiten im Ausland!




[Alle Angaben ohne Gewähr. Urlaub-Reise-Wegweiser, 11.2009]

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