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Infos zu Nepal

Landesinfo
Fläche: 147.181km²
Einwohner: ca. 28,5Mio.
Hauptstadt: Kathmandu
Amtssprache: Nepalesisch
Zeitzone: MEZ +4,5h
Landesvorwahl: +977
Internet-Suffix: .np
Währung: Nep. Rupie
Strom: 220 V, 50Hz

Nepal liegt in Südasien. Grenzen gibt es zur Volksrepublik China bzw. zu Tibet und zu Indien. Immerhin fast 4.000qkm des Landes Nepal bestehen aus Binnengewässern. Nepal ist vor allem als gebirgige Region bekannt. Im Norden liegt ein Teil des Himalaja, gekrönt durch den Mount Everest. Nepal ist eines der höchstgelegenen Länder der Erde. Das Himalaya Gebiet ist sehr dünn besiedelt, aber die interessanteste Tourismusregion des Landes. Die Zahl der Trekking-Touristen nimmt permanent zu.

Grundsätzlich kann man Nepal in drei Teile gliedern: das Terai liegt auf bis zu 150 MM in der Gangestiefebene und ist das wichtigste Wirtschafts- und Siedlungsgebiet in Nepal. Das so genannte Mittelland ist das alte Kernland Nepals. Es reicht bis auf ca. 3.000 mtr. Meereshöhe. Hier leben ca. 40 Prozent aller Einwohner. Die dritte Region ist die Hochgebirgsregion. Sie ist bis auf 5.000 mtr. Höhe noch einigermaßen besiedelt. Über 5.000 mtr. Höhe nimmt die Besiedelung stark ab und geht gegen Null. Nepal hat in der Summe eine denkbar schlechte Infrastruktur. Die Verkehrswege sind ziemlich schlecht erschlossen. Einzig Kathmandu bietet eine nennenswerte Infrastruktur. Schwierig ist es auch, sich in dem Land mit Landkarten zu bewegen, da es kaum brauchbares Material gibt. Viele Orte und Städte sind in den gängigen Werken gar nicht erst verzeichnet. Auch politisch zählt Nepal nicht gerade zu den stabilsten Ländern der Erde. So gesehen ist ein Urlaub in Nepal immer ein Abenteuerurlaub. Einzig die geführten Trekking-Touren sind relativ gut organisiert. Ansonsten ist man ziemlich auf sich allein gestellt. Nepal ist ein Ziel für ausgesprochene Individual-Urlauber und für Trekking- Urlauber, die natürlich in den Hochgebirgsregionen voll auf ihre Kosten kommen.

Sicherheitshinweise für Nepal

Das Auswärtige Amt weist immer wieder darauf hin, dass man auf Reisen in Nepal grundsätzlich immer mit Unwägbarkeiten rechnen muss. Die Lage im Land wird insgesamt als eher instabil angesehen. Vor Reisen in das südöstliche Terai wird in der Regel abgeraten.

Im Land muss man immer wieder mit Zwangsstreiks oder auch Blockaden rechnen. Diese haben einen erheblichen Einfluss auf das öffentliche Leben. Im Fall von Problemen kann man sich normal an die Tourismuspolizei im Land wenden.

Stellenweise werden Ausgangssperren (curfew) verhängt. Das passiert oft ohne große Ankündigung. Bei Ausgangssperren können die Sicherheitskräfte auch von der Schusswaffe Gebrauch machen.

Aufgrund der bekannten Probleme kann es immer wieder zu Problemen der Kommunikationssysteme im Land kommen. Manchmal können bestimmte Teile des Landes nicht erreicht werden - auch nicht über Mobilnetze.

Das Auswärtige Amt konstatiert auch eine Zunahme der Gewaltbereitschaft und Kriminalität im Land. Besonders im Raum Pokhara kam es immer wieder Raubüberfällen auf Touristen.

Problematisch im Land ist die Phase des Monsun (etwa von Juni bis Oktober). Dann kommt es immer wieder zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Viele Wege sind dann unpassierbar.

Trekkingtouren sollte man nie alleine unternehmen. Man muss im er mit Eintreten der Höhenkrankheit rechnen. Ab 1. Januar 2008 ist ein TIMS Certificate (Trekkers' Information Management System) eingeführt worden. Alle Trekker müssen ein gültiges TIMS-Certificate vorweisen. Das Zertifikat gibt es kostenlos von den TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) und der Trekking Agents Association of Nepal (TAAN).

Beachten sollte man auch, dass es im ganzen Land immer wieder zu so genannten load sheddings kommt. Dann wird der Strom oft für mehrere Stunden abgeschaltet. Anders kann die Stromversorgung im Land nicht gewährleistet werden.

In Nepal unterwegs

Grundsätzlich muss man in Nepal bei Reisen übers Land mit einer oft unzureichenden Infrastruktur leben. Aufgrund der immer wieder schwelenden Spannungen im Land kommt es außerdem noch zu weiteren Problemen. Ein ganz anderes Problem ist auf der anderen Seite der immer stärker werdende Verkehr, der bekannterweise um Kathmandu immer wieder zu großen Staus führen kann.

Flugreisen sind nicht immer zuverlässig, man muss immer mit Verspätungen rechnen. Oft lassen die Wetterbedingungen Flüge gar nicht erst zu. Leider ist die inländische Nepal Airlines Corporation auch nicht gerade für topmoderne Flugzeuge bekannt.

Auch die Fahrt in Überlandbussen gilt durchaus als problematisch. Hier kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Man rät hier, sich nur in extra ausgewiesenen Touristenbussen zu bewegen.

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[03.2010]

… und mehr im Web

Botschaft Nepal
Offizielle Seite der Botschaft Nepals in Deutschland.
Trekking Agents Association Of Nepal
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