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Nationalparks in Schweden

Schweden war eines der ersten europäischen Länder, welches Landschaften als Nationalparks unter Schutz stellte. In Schweden gibt es einige Nationalparks (2011 waren es 29). Die Nationalparks umfassen eine Fläche von über 6.300km², dazu kommen noch über 3000 geschützte Regionen, die so etwas wie Naturreservate sind. Die Nationalparks zeigen dem Besucher jeweils die ganz eigenen Naturschönheiten der jeweiligen Region. Ganz oben im Norden findet man die meisten Nationalparks. Sie befinden sich oft in den Fjällregionen mit Hochgebirge, Tundra und/oder Gletschern.

  • NP 1 Vadvetjåkka
    dieser Nationalpark befindet sich entlegen im äußersten Norden Schwedens. Die 26,3km² große Hochfjällregion steht seit 1920 unter Schutz.
  • NP 2 Abisko
    auch dieser Nationalpark befindet sich im hohen Norden - in Nordlappland. Es handelt sich um einen Park mit dem großen See Torneträsk, etlichen wuchtigen Gebirgen sowie der bekannten Schlucht von Abiskojokka. Die Hochfjällregion steht mit einer Fläche von ca. 77km² seit 1909 unter Schutz.
  • NP 3 Stora Sjöfallet
    befindet sich in Lappland, nahe der Grenze zu Norwegen. Der Park ist Teil des Laponia-Welterbes. Die Hochfjällregion mit einer Fläche von 1.278km² steht seit 1909 unter Schutz.
  • NP 4 Padjelanta (auch Badjelánnda)
    ist mit 1984 km² der größte Nationalpark Schwedens. Die Hochfjällregion nahe der Grenze zu Norwegen wurde 1962 eingerichtet und ist seit 1996 Teil des UNESCO-Welterbes Laponia,
  • NP 5 Sarek
    ist ein Nationalpark in Lappland. Im Prinzip spricht man hier von der alpinen Gebirgslandschaft des Sarek mit einer Fläche von ca. 1970km²
  • NP 6 Muddus-Nationalpark
    befindet sich bei Gällivare und Jokkmokk. Ursprünglich wurde Muddus um 1942 als Nationalpark eingerichtet, 1984 erfolgte die Erweiterung auf ca. 500km².
  • NP 7 Pieljekaise-Nationalpark
    befindet sich in Lappland bei Jäckvik. Die Hochfjällregion mit den einzigartigen Birken-Urwäldern umfasst eine Fläche von 153,4 km² und wurde 1909 unter Schutz gestellt.
  • NP 8 Haparanda Skärgård
    ist ein Nationalpark südlich von Haparanda am nördlichen Ende des Bottnischen Meerbusens. Der Park liegt im Schärengebiet, typisch sind schöne Sandstrände und weite Dünenlandschaften. Der NP Haparanda wurde 1995 gegründet und umfasst eine Fläche von ca. 60km²
  • NP 9 Björnlandet
    liegt in der so genannten schwedischen Taiga bei Fredrika. Es handelt sich um einen Urwald mit einer Fläche von ca. 11 km². Bemerkenswert ist vor allem die Population Bären in dem Gebiet (Björnlandet heißt übersetzt Bärenland).
  • NP 10 Nationalpark Skuleskogen
    wurde 1984 gegründet und umfasst eine Gesamtfläche von ca. 24km². Skuleskogen liegt in der Küstenregion Höga Kusten an der Ostsee bei Örnsköldsvik.
  • NP 11 Nationalpark Sånfjället
    ist ein gebirgiger Nationpark beim Ort Hede. Höchster Gipfel der Region ist der Högfjället mit 1.278Metern Höhe. Auch in diesem Nationpark gibt es eine beachtliche Population an Bären.
  • NP 12 Töfsingdalens Nationalpark
    liegt nördlich des Skiortes Idre in Dalarnas län. Im Prinzip spricht man hier von zwei Bergrücken mit einer Höhe von knapp 900 Metern. Dieser Nationalpark gehört zu den schwerzugänglichsten in Schweden.
  • NP 13 Nationalpark Fulufjället
    wurde erst 2002 zum Nationalpark ernannt. Das Gebiet in Dalarna stand jedoch schon lange zuvor unter Naturschutz. Mit einer Fläche von über 380km² gehört er zu den größten Nationalparks in Schweden außerhalb derer im Norden. Fulufjället erstercth sich auf einer Höhe von ca. 500 Metern bis auf eine Spitzenhöhe von 1.042 Metern. Im Park befindet sich der höchste Wasserfall Schwedens - der 93 Meter hohe Njupeskär
  • NP 14 Hamra-Nationalpark
    liegt in der Gemeinde Ljusdal in der Orsa Finnmark. Es ist mit einer Fläche von ca. 28 Hektar der kleinste Nationalpark Schwedens. Prägend sind hier die alten Kiefernwäldchen mit sumpfigen Gebieten.
  • NP 15 Nationalpark Fjärnebofjärden
    kennzeichnet die Region um den See Fjärnebofjärden, der sich am Unterlauf des schwedischen Flusses Dalälven bildete. Die Landschaft wird in Starkem Maß vom Dalälven geprägt, vor allem durch Überschwemmungen. Man spricht hier vor allem von Auland und Moorgebieten.
  • NP 16 Nationalpark Ängsö
    ist heute eine Insel, früher handelte es sich um zwei Inseln. Die wuchsen aber zusammen. Da es sich um eine Insel in den Schären Stockholms handelt, ist Ängsö nur auf dem Wasserweg zu erreichen. Ängsö ist für das Vorkommen von Fisch- und Seeadlern bekannt - im Frühling jedoch eher für die überwältigende Blumenpracht.
  • NP 17 Nationalpark Garphyttan
    kennzeichnet eine Kulturlandschaft westlich von Örebro. Die Region ist vor allem für das Vorkommen der Haselmaus bekannt, die man sonst in Schweden sehr selten findet. Der Zugang zum Park befindet sich bei Svenshyttan.
  • NP 18 Nationalpark Tyresta
    befindet sich bei den Orten Haninge und Tyresö in der Nähe von Stockholm. Tyresta ist bekannt für seinen üppigen Nadelwälder und den typischen Steinblöcken, die das Gesicht des Nationalparks prägen. Leider wurde fast ein zehntel des Parks durch ein Feuer zerstört - bis zuletzt gelang es nicht, hier wieder Bäume anzusiedeln.
  • NP 19 Tresticklan
    wurde 1996 gegründet und gehört mit knapp 29km² zu den größeren Nationalparks in Südschweden. Tresticklan befindet sich bei Dals-Ed in Dalsland in der Grenzregion zu Norwegen. Typisch sind Kiefern- und Fichtenwäldern mit einigen Moorgebieten.
  • NP 29 Nationalpark Kosterhavet
    liegt an der schwedischen Westküste. Schwedens erster Meeres Nationalpark umfasst eine Fläche von 365km² und wurde am 9. September 2009 eingeweiht. Ein kleiner Teil sind Landflächen der Inseln Nordkoster, Sydkoster und Saltö. An der Nordgrenze schließt Kosterhavet an den norwegischen Nationalpark Ytre Hvaler an.
  • NP 20 Nationalpark Djurö
    ist der Name einer Inselgruppe auf dem See vänern. Es handelt sich um eine Gruppe von 30 Inseln, die in der Regegl eher karg bewachsen sind. Erreichbar ist Djurö nur per Boot, Ost- und Südseite sind von Anfang April bis Ende Juli gesperrt.
  • NP 21 Nationalpark Tiveden
    ist ein felsiges Gebiet zwischen den großen Seen Vänern und Vättern. Zusammen mit den Wäldern östlich des Vättern (Tylöskog und Kolmården) bildet Tiveden die Grenze zwischen Götaland und Svealand.
  • NP 28 Gotska Sandön
    ist eine Insel in der Ostsee, im Norden von Gotland. Es handelt sich vornehmlich um Dünen mit Kiefern. Die größte Düne verläuft über die Insel und erreicht eine Höhe von über 40 Metern. Auf die Insel kommt man ab Fårö und Nynäshamn.
  • NP 22 Norra Kvill
    befindet sich bei Vimmerby auf einem mit Nadelwald bewachsenen Hochland. Die Wälder werden schon lange nicht mehr genutzt, weshalb man hier prächtige Kiefern zu sehen bekommt. Außerdem befindet sich im Park eine der dicksten Eichen Europas.
  • NP 23 Nationalpark Store Mosse
    in Småland, Jönköpings län. Store Mosse wurde 1982 gegründet, es gibt hier das größte Moorgebeit in Südschweden. Typisch für die Region sind Kiefernwälder und ausgedehnte Heidegebiete, früher wurde hier großflächig Torf gestochen.
  • NP 24 Blå Jungfrun
    ist eine unbewohnte Insel im nördlichen Kalmarsund. Die Insel ist mit einer Fläche von nicht einmal einem km² recht klein. Im Norden ist die Insel relativ karg, im Süden gibt es schöne Laubwälder. Typisch ist die Granitstruktur der Steine und Klippen. Bootsvermietungen zur Insel gibt es z. B. ab. Oskarshamn oder Byxelkrok.
  • NP 25 Söderåsen
    befindet sich etwa 30km von Helsingborg entfernt in der Hügellandschaft Söderasen. Der Nationalpark wurde erst 2001 offiziell gegründet und erstreckt sich über ca. 16,25km² zwischen den Orten Klippan und Svalöv. Der Haupteingang zum Park befindet sich in Skäralid. Typisch sind Hochebenen, die immer wieder von tiefen Talabschnitten unterbrochen werden. Der höchste Punkt im Park ist der Kopparhatten.
  • NP 26 Dalby Söderskog
    befindet sich ca. 10km östlich der Stadt Lund. Es handelt sich um ein Gebiet, welches vornehmlich von Laubwald bedeckt ist, durch den Park führen einige Bohlenwanderwege.
  • NP 27 Stenshuvud-Nationalpark
    liegt südlich von Kivik an der Küste von Schonen. Der Stenshuved selbst ist ein großer Fels, der sich auf knapp 100 Meter über Meereshöhe erhebt und schon immer ein wichtiger Orientierungspunkt für Seefahrer war. Im Nationalpark findet man vor allem Laubwald mit Hainbuchen.

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[Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit! 12.2011]

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