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Urlaubs- und Reiseziel Honduras

Landesinfo
Fläche: 112.090km²
Einwohner: ca. 8Mio.
Hauptstadt: Tegucigalpa
Amtssprache: Spanisch
Zeitzone: UTC-6
Landesvorwahl: +504
Internet-Suffix: .hn
Währung: Lempira
Strom: 110V 60Hz, Adapter USA.

Honduras ist ein Staat in Zentralamerika, Grenzen gibt es zu Guatemala, Nicaragua und El Salvador. Mit diesen Staaten bildet Honduras das so genannte CA-4-Gebiet. Im Norden gibt es einen Küstenabschnitt zur Karibik, im Süden zum Pazifik. Honduras gilt in Zentralamerika als eines der Länder mit der beeindruckendsten Natur. Um die Islas De La Bahia gibt es ein Korallenriffgebiet, welches durchaus mit dem Barrier Reef in Australien konkurrieren kann.

Die Region Mosquitia im Nordosten

Abseits der großen Touristenströme gibt es in Honduras einige Ecken, die man als Tourist besuchen kann. Sehr reizvoll kann dabei die Region Moskitia im Osten des Landes sein. Die Moskitia ist eine der größten Regenwaldzonen in Zentralamerika.

Die Region ist äußerst entlegen, es gibt keine nennenswerte Infrastruktur. Dafür gibt es viel originäres Leben und jede Menge Natur. Ein Höhepunkt ist dabei zweifellos der Besuch des Biosphärenreservats Rio Platano. Das rund 5000 km² große Biosphärenreservat Río Plátano ist das bedeutendste Naturschutzgebiet von Honduras und gehört zu den letzten noch intakten Regenwaldgebieten Zentralamerikas. Der Park wurde 1982 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärteinem Weltnaturerbe der UNESCO.

Das Dorf Belen spielt hier eine wichtige Rolle. Auf einem zentralen Platz des Dorfes mit seinen kleinen Holzhütten hat man eine notdürftige Landebahn eingerichtet. Dort können kleine Flugzeuge landen, der Flug führt normalerweise von La Ceiba nach Belen.

Natur als Tourismus-Argument

Leider hielt man bislang in Honduras nur wenig auf die eigene Natur. Viele bedeutende Waldgebiete wurden abgeholzt, die Natur wurde ziemlich hemmungslos verschmutzt. Deshalb sind viele Wälder in Gefahr, die Gewässer sind oft verschmutzt und überfischt. Allerdings hat man auch in Honduras erkannt, dass eine intakte Natur viele Leute anziehen kann, d. h. für den Tourismus wichtig ist. Von daher wird einiges versucht, aber die Erfolge werden sich wohl nicht kurzfristig einstellen.

Prekäre Sicherheitslage

Sicherheit

Leider hat Honduras viele Probleme zu bewältigen. Das Land gilt neben Haiti als das ärmste Land in Mittelamerika. Dies führt wohl auch dazu, dass Honduras kein ganz sicheres Reiseland ist. Die Gefährdung für Reisende hat seit 2008 wieder deutlich zugenommen. Man berichtet, dass die Gewaltbereitschaft recht hoch ist - vor allem wenn Drogen im Spiel sind. Dann macht man auch vor dem Gebrauch von Schusswaffen nicht halt. In den Gegenden um San Pedro Sula, Santa Barbara, Tegucigalpa, La Ceiba und den "Bay Islands" kommt es häufig zu Entführungen. Im ganzen Land gibt es immer mehr Jugendliche, welche sich Jugendbanden anschließen. Die Mordrate in Honduras gehört mittlerweile zu den höchsten auf der ganzen Welt. Grundsätzlich sollte man im Land nie per Anhalter reisen, selbst die Nutzung von Taxis und Überlandbussen gilt als nicht sicher. Dies fand Niederschlag darin, dass Reisende in Überlandbussen mittlerweile eine Touristenpolizei-Eskorte anfordern können. Reisende sind naturgemäß stark in größeren Städten, der Strecke von San Pedro Sula zur Mayastätte Copán, aber auch den Naturparks und Wandergebieten gefährdet. Ebenso gilt Vorsicht an der Karibikküste, insbesondere in und um Tela, La Ceiba und San Pedro Sula. Auf Strandbesuche nach Einbruch der Dunkelheit sollte verzichtet werden. Nicht vergessen sollte man auch, dass Honduras in der hurrikangefährdeten Zone liegt (Hurrikansaison: ca. Juni bis November).

Einreiseinfos Honduras

Normalerweise reicht zur Einreise ein noch mind. 6 Monate gültiger Reisepass. Man braucht als Tourist oder Geschäftsreisender kein Visum, wenn man bis 90 Tage bleiben will. Es gibt dann bei Einreise eine Aufenthaltserlaubnis, die kostenlos ist. Wer sich im CA-4-Gebiet von El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua aufhält, der darf sich in diesem gesamten Gebiet ebenfalls max. 90 Tage mit der Aufenthaltserlaubnis aufhalten. Wer aus einem solchen Land als nicht-zentralamerikanischer Ausländer einreist, muss normalerweise eine Tourismussteuer entrichten. Bei Einreise (mit und ohne Visum) wird von den Kontrollorganen in den Reisepass ein gelber Einreisezettel eingeheftet. Dieser muss bis zur Ausreise aufbewahrt werden. Bei Ausreise muss man am Flughafen eine Ausreisegebühr zahlen. Auch bei Ausreise an Grenzübergängen wird eine Ausreisegebühr fällig. Deren Höhe differiert jedoch je nach Übergang.

Anreiseinfos Honduras

Direkte Flugverbindungen von Deutschland nach Honduras gibt es nicht. In der Regel fliegt man über die USA (Miami). Von dort gibt es normalerweise täglich Flieger nach Tegucigalpa und San Pedro Sula. Möglich wäre auch der Flug über Houston oder Atlanta nach Tegucigalpa. Es gibt außerdem Flugverbindungen nach Kuba, San Salvador und von dort zu den meisten mittelamerikanischen Ländern. Bei Anreise über die USA nicht die Einreisebestimmungen für die USA vergessen!

Die Hauptflughäfen sind Tegucigalpa, San Pedro Sula, La Ceiba und Roatán.

Honduras verfügt über fünf große Hafen: Puerto Cortés, Tela, Puerto Castilla und La Ceiba (alle an der Nordküste) und an der Südküste San Lorenzo. Hier kommen aber normal nur Fracht- und Containerschiffe an. Normalerweise ist es nicht möglich, hier als Reisender mitzukommen.

Im Land unterwegs

Auto Honduras

Auto

Auch wenn es ein großes Straßennetz gibt, so muss man doch damit leben, dass davon nur ca. 1/5 befestigt ist. Zuletzt häuften sich auch die Meldungen, dass die wenigen befestigten Straßen im Land nur noch spärlich bzw. garnicht mehr gewartet werden. Eine der Hauptstraßen im Land ist die Panamericana, welche über 160km durch das Land führt und die Verbindung nach Nicaragua, Guatemala und El Salvador darstellt. Relativ ordentliche Straßen gibt es vor allem von Tegucigalpa nach San Pedro Sula. Weniger gut sind z. B. die Verbindungen nach Puerto Cortés, La Ceiba sowie zu den wichtigen Städten an der Karibikküste und am Golfo de Fonseca im Süden. Sehr schlecht sind z. B. die Straßen im Nordosten des Landes. Wer abseits der großen Straßen fährt, sollte normal ein geländegängiges Fahrzeug wählen. Grundsätzlich wird vor Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit abgeraten!

Bus Honduras

Bus

Zwischen den großen Städten verkehren Fernbusse. Sie sind beliebt und sehr günstig, aber man sollte hier vorbuchen. Wenn möglich sollte man nur mit Überlandbussen fahren, welche von der Touristenpolizei-Eskorte begleitet werden.

Taxis

Taxis fahren normal ohne Taxameter. In Städten gelten Einheitspreise, Überlandfahrten muss man aushandeln. Taxis sind preiswert, aber leider auch nicht gerade ungefährlich. Einerseits werden Taxifahrer immer häufiger überfallen, andererseits versuchen vermeintliche Taxis illegal Kunden aufzunehmen und dann zu überfallen. Möglich ist auch die Nutzung von Sammeltaxen (Colectivos)

Bahn Honduras

Bahn

Es gibt ein Bahnnetz, welches aber nicht primär für den Personenverkehr geplant war. Außerdem ist das Bahnnetz extrem lückenhaft und eigentlich nur an der Nordküste eine erwähnenswerte Alternative.

 

Flug Honduras

Flugverkehr

Flugzeuge sind im Land relativ wichtig. Neben den großen Flughafen (Die Hauptflughäfen sind Tegucigalpa, San Pedro Sula, La Ceiba und Roatán) gibt es schätzungsweise 100 kleine Flugplätze, welche dann von den Inlandsgesellschaften bedient werden. Verbindungen gibt es praktisch in alle wichtigen Städte, aber auch in entlegenere Regionen und zu den Inseln der Karibik.

Schiff Honduras

Schifffahrt

Es gibt einige Flüsse, welche schiffbar sind. Zwischen den großen Hafen an Karibik und Pazifik besteht normal ein Fährverkehr. Auch zu den Inseln kommt man per Schiff - so z. B . von La Ceiba und Puerto Cortés zu den Islas de la Bahía. Honduras verfügt über fünf große Hafen: Puerto Cortés, Tela, Puerto Castilla und La Ceiba (alle an der Nordküste) und an der Südküste San Lorenzo. Hier kommen aber normal nur Fracht- und Containerschiffe an.

Finanzen

In Honduras ist der Lempira offizielle Währung. Mit Fremdwährungen ist es nicht ganz so einfach. Am besten kommt man mit US-Dollar durch, sinnvoll sind Traveller-Schecks (auch in US-Dollar). Kreditkarten funktionieren nicht überall, auch Euros kann man nicht überall wechseln.

Gesundheitstipps

Gesundheit

Bei Reisen nach Honduras sollte man einiges beachten und sich am besten zeitnah über die aktuelle Situation erkundigen. Es kommt z. B. immer mal wieder zu regionalen Ausbrüchen des Denguefieber. Grundsätzlich sollte man im Land nie Leitungswasser trinken bzw. auf Eis in Getränken verzichten. Ebenso sollte man möglichst keine rohen oder halbrohen Speisen oder ungeschältes Obst verzehren.

Landesinfo

Weitere Infos zu Honduras

Infos zur optimalen Reisezeit für Honduras


[09.2010]

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