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urlaubsreise Laos
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Urlaubs- und Reiseziel Laos

Landesinfo
Fläche: 236.800km²
Einwohner: ca. 6,8Mio.
Hauptstadt: Vientiane
Amtssprache: Lao
Zeitzone: UTC +7
Landesvorwahl: +856
Internet-Suffix: .la
Währung: Kip
Strom: 230V 50 HZ div. Systeme (Eurostecker/Schuko, Adapter US 2-pol und 3-pol)

Laos (auch: Demokratische Volksrepublik Laos) liegt in Südostasien und grenzt dort an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar. Dabei ist Laos eines der wenigen Länder in dieser Region, welches keinen Zugang zum Meer hat. Wenn man so will, ist Laos auf der Halbinsel Indochina von Vietnam, Kambodscha und Thailand eingeschlossen. Bekannt dürfte Laos vor allem wegen der Lage im Goldenen Dreieck sein. Dabei handelt es sich um eine Region im Grenzgebiet von Laos, Thailand und Myanmar, in der Schlafmohn angebaut wird. Der Stoff wird dann zu Heroin weiterverarbeitet.

Laos ist relativ klein und nicht sehr bevölkerungsreich. Auf knapp 237.000km² leben ca. sieben Millionen Menschen. Die meisten - ca. 200.000 Menschen - leben in der Hauptstadt Vientiane.

Das Land wirkt auf den ersten Blick zweigeteilt., denn durch das Land zieht sich ein Gebirgskamm mit Spitzenhöhen von ca. 2.800 Metern. Diese gebirgige Region nimmt den Großteil der Landesfläche ein. Richtung Thailand bildet sich dann ein nennenswertes Tiefland, welches die zweite wichtige Topographie bildet. Topographisch wichtig ist der Mekong. Er durchfließt das Land auf einer Länge von knapp 1.900 Kilometern. In dem Tiefland und der Mekongebene liegen die wichtigsten Städte des Landes - u. a. die Hauptstadt Vientiane und Luang Prabang.

Laos war/ist außerdem ein relativ waldreiches Land. Dabei gibt es Regenwälder und Monsunwälder. Ungeachtet des scheinbar hohen Anteils an Wald leidet Laos an extensiven Rodungen. Diese wirkten sich äußerst negativ auf die Gesamtsituation des Landes aus. U. a. macht man die intensive Abholzung für Trinkwasserprobleme im Land verantwortlich.

Trotz des bedenklichen Umgangs mit der Natur erstaunt Laos aber mit einer erstaunlichen Artenvielfalt. Man findet in den Wäldern u. a. noch Leoparden und Tiger. Allerdings ist deren Bestand bekanntlich stark gefährdet.

Das Land leidet aber an weiteren großen Problemen. So befinden sich auf dem Territorium von Laos immer noch unglaublich viele Blindgänger, welche von den US-Truppen während des Vietnamkriegs über dem eigentlich neutralen Laos abgeworfen wurden .Die USA kümmert es nicht, dass jedes Jahr viele Menschen durch Explosionen dieser Blindgänger zu Tode kommen. Tatsächlich versuchen einige Länder, Laos in der Sache zu helfen - die USA als Verantwortliche gehören jedoch nicht dazu.

Ein weiteres großes Problem ist der Schlafmohnanbau bzw. die Produktion von Opium und Heroin. Laos kam über China mit der Opiumproduktion in Kontakt. Als das Land eine Kolonie von Frankreich war, ließ Frankreich in Laos in großem Stil Opium produzieren. Laos kam nie ganz weg vom Opium - leider auch nicht die Menschen. Man geht nur halbherzig gegen den Anbau vor. Erst 1996 konnte man sich zu einer Bestrafung von Produktion, Handel und Gebrauch von Opium durchringen. Immerhin versucht die Regierung alles daran zu setzen, die Problematik in den Griff zu bekommen. Dennoch ist der Drogenmissbrauch in der Gesellschaft des Landes praktisch allgegenwärtig und die damit verbundene Beschaffungskriminalität nahm nach Angaben des Auswärtigen Amtes eher zu als ab.

Geschichtliches zu Laos

Laos bzw. der Vorgänger des Staates wurde wahrscheinlich im 14. Jahrhundert gegründet. Nachdem das Land im 17. Jahrhundert eine gewisse Blütezeit hatte, fiel es später immer wieder an andere Länder. Zuerst war es Siam (das heutige Thailand). Danach wurde Laos Kolonie von Frankreich. Nach dem II. Weltkrieg besetzte Japan das Land, nach deren Kapitulation erlangte Laos die Unabhängigkeit, welche zum 12. Oktober 1945 erklärt wurde.

Laos wurde später durch die USA in den Vietnam-Krieg einbezogen, obwohl Laos eigentlich neutral blieb. Weil aber der berüchtigte Ho-Chi Minh Pfad auch durch Laos führte, nahmen die USA diese zum Anlass, Laos großflächig zu bombardieren. Wie eingangs erwähnt, ist das Land noch heute mit Blindgängern der US-Truppen übersät. Hilfe von den USA gibt es für Laos jedoch nicht.

1975 erfolgte die Gründung der Demokratischen Volksrepublik Laos. Von einer echten Demokratie war das Land aber lange Zeit ein gutes Stück entfernt. Erst seit 1991 scheinen sich zumindest Ansätze demokratischer Kultur durchzusetzen.

Ein Dauerbrenner im Land ist der Streit um das Gebiet Saysomboun. In Folge dieser Streitigkeiten kommt es immer wieder zu Überfällen und Anschlägen. Gerade um die Hauptstadt Vientiane sind dabei in den vergangenen Jahren auch Touristen getötet worden.

Laos gehört zu den weniger entwickelten Tourismuszielen in Indochina. Wirtschaftlich läuft es in Laos nach wie vor nicht optimal. Das Land wird zu den den Least Developed Countries gezählt. Immerhin konnte Laos zuletzt sein Bruttoinlandsprodukt permanent steigern. Die Regierung hofft, in einigen Jahren den Bereich der Least Developed Countries zu verlassen. Grundsätzlich muss man die Infrastruktur für Touristen aber immer noch als eher schlecht bezeichnen. Eine gewisse Ausnahme bilden bekannte Tourismusziele wie Vientiane oder Luang Prabang, wo man durchaus einen Pauschalurlaub verbringen kann. Und es tut sich weiterhin etwas. Im März 2011 konnte man in der Vientiane Times lesen, dass man auf drei Inseln im Mekong (Xingxou, Sangkhi und Kangkhong) Urlaubsresorts aufbauen möchte. Diese sollen dann vor allem für Besucher des nahen Vientiane von Interesse sein.

Große Städte in Laos

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Laos ein Visum. Das Visum kann man u. a. bei der Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Laos in Berlin erhalten. Allerdings kann man bei einmaliger Einreise auch direkt an den internationalen Flughafen bzw. an den internationalen Grenzübergängen ein so genanntes Visa upon Arrival erhalten. Das kostet ca. 30 US-Dollar. Man benötigt bei Einreise grundsätzlich einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Für das Visum (auch das Upon Arrival) benötigt man außerdem zwei Lichtbilder und man muss über ausreichende Geldmittel verfügen. Dennoch bleibt es den Behörden überlassen, ob sie das Visa Upon Arrival erteilen oder nicht!

Bei Einreise ist unbedingt darauf zu achten, dass ein Einreisestempel in den Reisepass angebracht wird. Der wird bei Kontrollen benötigt und letztlich auch bei der Ausreise. Das Fehlen des Stempels wird bestraft.

Beachten sollte man die Zollbestimmungen von Laos. Die sind relativ kompliziert und umfangreich. U. a. ist die Ausfuhr von Buddhafiguren untersagt. Wer Antiquitäten ausführen möchte, benötigt eine Genehmigung des Department of Heritage Vientiane

Für den Aufenthalt im Land gelten einige Verbote, die man unbedingt beachten sollte. Drogenkonsum ist, trotz vielleicht anderslautender Aussagen, streng untersagt! Der Geschlechtsverkehr zwischen Touristen und Einheimischen ist de fakto verboten.

Das Fotografieren militärischer Einrichtungen ist verboten. Beim Fotografieren von Menschen und religiösen Einrichtungen bzw. Mönchen sollte man äußerst zurückhaltend sein und ggf. um Erlaubnis fragen. Flug Laos

Anreise nach Laos

Die meisten Touristen kommen per Flugzeug von Bangkok nach Vientiane. Es ist die einzige Verbindung, die beständig angeboten wird. Es gibt vier internationale Flughäfen: Vientiane (VTE), Luang Prabang (LPQ), Pakse (PKZ) und Savannakhet (ZVK). Die nationale staatliche Fluggesellschaft ist Lao Airlines.

verkehr Sizilien

Im Land unterwegs

Reisen in Laos gehört sicherlich noch zu den abenteuerlichen Reiseformen. Laos kann zwar ein recht großes Straßennetz vorweisen. Aber nur ein geringer Teil davon ist asphaltiert (weniger als 2.000km). Eine der wichtigsten und besten Routen ist die N13, die von Pak Mong Richtung Süden führt. Irgendwann soll der so genannte China-Thailand Highway durch das Land führen. Er verbindet China dann ab Boten mit Thailand bei Houaxay.

Wer als Individualreisender unterwegs ist, setzt sich gewissen Gefahren aus. So meint es zumindest das Auswärtige Amt, welches unbedingt zu einem Ortskundigen Führer rät. Sinnvoll ist das vor allem wegen der Gefahr der vielen US-Blindgänger, welche noch aus Zeiten des Vietnamkrieges großflächig im Land verteilt sind. Außerdem kam es zuletzt auf einigen großen Hauptstraßen wie der N5 oder der N7, aber auch der großen N13 immer mal wieder zu Überfällen. Ein gewisses Problem kann die oft geforderte Hinterlegung des Passes beim Anmieten von Fahrzeugen sein. Das Auswärtige Amt rät grundsätzlich davon ab.

Im Land gibt es eigentlich wenige Autobesitzer, von daher entsteht auch wenig Druck bezüglich des Baus neuer Straßen. Die meisten Laoten laufen oder fahren Fahrrad oder Moped. Wer im Land Auto fährt, der kennt wenige Regeln. Die Fahrweise ähnelt der in Thailand, wird von vielen Betrachtern aber als noch etwas abenteuerlicher bezeichnet wird.

Der Personenverkehr wurde früher vor allem durch LKW mit Holzbänken durchgeführt. Sie fahren nach wie vor, werden aber doch so nach und nach durch Busse ersetzt. Wenn es eine Buslinie gibt, dann funktioniert sich in der Regel ganz gut. Dies ist vor allem entlang der N13 der Fall bzw. vor allem auf asphaltierten Hauptstraßen im Land. Die anderen Straßen sind einfach zu schlecht gewartet, als dass ein normaler Bus dort gut fahren könnte. Deshalb verkehren dort auch meist die alten LKW mit den Holzpritschen auf der Ladefläche.

Der Sicherheitsstandard des Luftverkehrs hat sich mit dem Einsatz neuer Flugzeuge von Lao Airlines verbessert. Als problematisch werden nach wie vor Verbindungen in die Nordprovinzen bezeichnet. Dort wird der Flugverkehr immer wieder durch schlechtes Wetter behindert, auch die Flughafen entsprechen nicht immer modernen Standards. Insbesondere in der Regenzeit (von Mai bis September) sollten diese Strecken gemieden werden. Die Eisenbahn in Laos steckt noch in den Kinderschuhen. Erst seit 2009 gibt es eine kurze Verbindung von Tah Na Laeng nach Nong Khai. Angeblich möchte man die Eisenbahnlinie bis Vientiane verlängern. Eventuell soll es irgendwann auch eine Bahnlinie in Süd-Laos geben, welche Thailand mit Vietnam verbinden soll und durch Laos führt.

Auf dem Mekong werden interessante Flusskreuzfahrten angeboten. Häufig wird der Mekong, wie andere Flüsse, mit Speed Boats befahren. Das geht sehr schnell, ist aber auch riskant. Wegen der hohen Unfallgefahr riet u. a. das Auswärtige zuletzt von der Nutzung der Speed-Boats ab. Immerhin gibt es als Alternative normale Slow-Boats. Sie sind zwar langsamer, aber dafür etwas sicherer. Auch wenn der Mekong der wichtigste Fluss im Land ist, so spielen bezüglich des Personentransportes Flüsse wie der Nam Ou, Nam Khan, Nam Tha, Nam Ngum sowie Xedon eine durchaus bedeutende Rolle.

Sicherheit Laos

Sicherheit

Laos ist zwar kein ganz gefährliches Land, es gilt aber auch nicht als extrem sicher. Zuletzt wurde eine Zunahme der Kleinkriminalität beobachtet. Besonders in bekannten Tourismusorten wie Vientiane, Luang Prabang und Vang Vieng kommt es immer häufiger zu Überfällen. Leider scheint die Zunahme der Kriminalität in Zusammenhang mit dem bekannten Drogenmissbrauch in Laos in Zusammenhang zu stehen.

Immerhin wurde zuletzt von der Polizei in Vientiane ein 24-Stunden-Hotline eingerichtet, unter der Verkehrsunfälle oder Verbrechen gemeldet werden können: 021 21 27 03.

Grundsätzlich gibt es für Touristen aber wenige Einschränkungen, man kann sich relativ frei im Land bewegen. Wie oben erwähnt, sollte man sich vor Individualtouren aber gut informieren, weil überall im Land mit Blindgängern aus dem Vietnamkrieg gerechnet werden muss.

Gesundheitstipps

Gesundheit

Für Laos gibt es Impfempfehlungen. Sie umfassen in der Regel Schutzimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A. Je nach Art und Dauer des Aufenthaltes empfehlen sich weitere Impfungen. Hierzu sollte man sich vor Reiseantritt gut informieren.

Grundsätzlich sollte man auch in Laos darauf achten, dass man nur gut abgekochtes Essen und Trinken zu sich nimmt. Wichtig ist außerdem ein guter Schutz gegen Mückenstiche.

Landesinfo

Weitere Infos zu Laos

Infos zur optimalen Reisezeit für Laos


[02.2011]

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