Wir verwenden keine Cookies. Da wir aber mit Werbepartnern (z. B. Google) zusammenarbeiten, beachten Sie bitte vor Nutzung der Webseite folgende Details
urlaub portugal
Startseite » Portugal » Alqueva-Stausee/Tourismusregion Alqueva Portugal

Alqueva-Stausee/Tourismusregion Alqueva Portugal

Der Alqueva-Stausee (port. Barragem do Alqueva) ist ein künstlich aufgestauter See in Portugal. Am See befindet sich der namensgebende Ort Alqueva. Der Alqueva Stausee gehört mit einer Oberfläche von 250km² und einem maximalen Stauvolumen von 4.150.000.000 Kubikmetern zu den größten Stauseen Europas, er befindet sich im Süden Portugals am Rio Guadiana direkt an der Grenze zu Spanien. Ein Teil des Ufers gehört zu Spanien.

Die Schaffung des Sees war eine gigantische Aktion, der leider etliche interessante archäologische Stätten (u. a. Castelo Da Lousa und Cromlech Xerez) zum Opfer fielen. Die Einwohner von Aldeia Da Luz mussten komplett umgesiedelt werden, der Ort Mourão ist nach der Flutung des Stausees komplett vom Rest Portugals abgeschnitten.

Heute ist der Alqueva Stausee ein gerne besuchtes Tourismusziel. Das Gebiet um den Alqueva wurde von der Regierung neben Algarve, Madeira, Lissabon und Douro-Region zur Tourismus-Region auserkoren. Auch wenn meist nur Tagestouristen kommen und diese vor allem die gigantische Staumauer ansehen, so zählte man 2006 immerhin ca. 2 Millionen Besucher. Auf dem See dürfen Motor- und Segelboote betrieben werden, außerdem darf man Wasserski fahren, Schwimmen und Fischen.

Es gibt über 100 beantragte Projekte, von denen unter Gesichtspunkten des Naturschutzes nicht alle gleich durchgenehmigt werden. Anscheinend hat man hier von der extremen Verbauung der Algarve gelernt. Ob man es ganz ernst meint, ist letztlich offen. Aber beispielsweise wurden von 12 beantragten Golfplätzen nur ca. ein Drittel (bislang) genehmigt. Allerdings wurde eines der größten Vorhaben, die Erschließung der Halbinsel Campinho, relativ schnell durchgewunken. Hier soll bald unter dem Namen Alqueva Parque ein großes Tourismuszentrum entstehen.

Die Verkehrsinfrastruktur um den See ist sehr gut, mit dem Bau wurden auch die Straßen um die See und zum See neu gefertigt (N256/E802 bzw. IP2). Im Prinzip kommt man nun auf relativ schnellen Routen direkt nach Lissabon - das war früher nur auf Umwegen über die Westküste bzw. die Algarve möglich.

Seit Anfang 2011 ist außerdem der ehemalige Militärflughafen Beja für den internationalen Flugverkehr geöffnet worden und bietet vor allem für Low-Cost Carrier ideale Bedingungen. Der Flughafen Beja ist über die IP 2 von Alqueva erreichbar, Entfernung ca. 70km. Ebenfalls in Schlagweite wird sich der Flughafen Lissabon-Alcochete befinden, der wahrscheinlich bis 2017 fertiggestellt sein wird.

Landesinfo Portugal

Weitere Infos zu Portugal


[12.2011]


Info im Web:


Anzeigen
Anzeige