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Kroatien Plitvicer Seen

Der Nationalpark Plitvicer Seen (kroat. Nacionalni park Plitvicka jezera) zählt zu den bekanntesten Zielen im Landesinneren Kroatiens. Der Park wird meist nur Plitvice genannt. Es handelt sich um den größten und ältesten Nationalpark in Kroatien. Er wurde schon um 1949 gegründet.

Der Park liegt in Mittelkroatien zwischen den Gebirgen Mala Kapela und Pljesevica, nicht weit der Grenze zu Bosnien und Herzegowina. Verkehrstechnisch ist der Park gut erreichbar. Er liegt entlang der Nationalstraße D1 Zagreb-Split, etwa zwischen Slunj und Korenica. Von der Küste fährt man am besten ab Senj zum Park. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Park nur schwer zu erreichen. Insgesamt umfasst Plitvice knapp 297km². Pro Jahr besuchen fast eine Million Besucher den Park, der Eintritt ist kostenpflichtig.

Plitvice ist schon einzigartig. Die Seen des Parks sind praktisch in Kaskaden übereinander angeordnet. 16 Seen kann man dabei unterscheiden. Im Park gibt es, durch die kaskadische Struktur, unzählige sehr schöne Wasserfälle. Vielen dürfte der Park gleich recht vertraut vorkommen, da hier sehr viele Szenen für die Karl-May Filme der 1960er gedreht wurden.

Die größten Seen im Nationalpark Plitvicer Seen sind der Prošcansko jezero und der Kozjak. Auf dem Kozjak kann man mit Elektrobooten fahren. Die Seen liegen, wie eingangs erwähnt, auf unterschiedlichen Höhen. Der Höhenunterschied beträgt insgesamt ca. 133 Meter.

Es gibt mehrere Wasserfälle. Der höchste ist der Veliki slap mit 78 Metern, danach der Galovacki buk mit 25 Metern. Im Nationalpark liegen auch kleine Siedlungen, die als Plitvicka Jezera zusammengefasst sind.

Die insgesamt 16 oberirdischen Seen werden in die zwölf Oberen Seen (Gornja jezera) und die vier Unteren Seen (Donja jezera) gegliedert:

An den Plitvicer Seen herrscht ein gemäßigtes Gebirgsklima vor, das stark durch das nahe Velebit Gebirge geprägt wird. Die Winter sind recht kühl, von November bis März liegt häufig Schnee. Die Seen sind im Dezember und Januar oft zugefroren. Im Sommer steigt das Thermometer im Schnitt auf knapp 18 Grad.

Der Nationalpark besitzt eine sehr interessante und vielfältige Flora und Fauna. Der Park wurde schon früh geschützt und liegt ziemlich weit entfernt von Industrieregionen. Dies wirkte sich positiv auf die Umwelt aus. Bekannt ist der Nationalpark zum Beispiel für die große Vielfalt an Orchideenarten. Dazu kommen viele heute sehr seltene Pflanzenarten. Der Park ist auch dicht bewaldet. Gut ¾ der Fläche sind bewaldet, ein Teil der Waldfläche kann aufgrund des Alters und der Dichte gar als Urwald bezeichnet werden. Im Park leben auch viele heute eher seltene Wildtiere wie Bären, Luchse, Iltisse und Wölfe. Dazu kommt eine große Vielfalt an Amphibien, Reptilien, Fledermausarten und Schmetterlingsarten.

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[alle Angaben ohne Gewähr, 10.2008]

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