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urlaubsreise Île de Ré
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Urlaubs- und Reiseziel Île de Ré

Die Île de Ré (auch Île de Rhé) ist eine Insel in Frankreich. Sie befindet sich vor La Rochelle an der Westküste Frankreichs. Nachbarinseln sind die Île D'Oleron und die Île d'Aix sowie Fort Boyard. Die Île de Ré wird auch als Île De Blanche (die weisse Insel) bezeichnet. Gründe sind u. a. die weißen Flächen während der Oleanderblüte, die weißen Salzschichten im Westen der Insel und die weißen Sandstrände der Insel.

Verwaltungstechnisch zählt die Insel zum Département Charente-Maritime in Poitou-Charentes. Auf der Insel leben ca. 18.000 Menschen in knapp 10 nennenswerten Gemeinden, Hauptort ist Saint-Martin-De-Ré. Die Inselhauptstadt wirkt mit den weißen Häusern in den Hügeln und der Zitadelle St. Martin sehr angenehm. An der Bucht stehen alte Kaufmannshäuser, die heute als Shops dienen. Dort findet man auch etliche Bistros und Restaurants.

Die Einwohner leben hauptsächlich von der Fischerei und der Austern- und Muschelzucht. Die Fischereihafen der Insel befinden sich an deren Nordküste. Im Osten befinden sich einige größere landwirtschaftlich genutzten Flächen. Bekannte Produkte der Insel sind vor allem Wein (Vin de Pays Charentais Île de Ré, der Pineau Ilreha), der Cognac Le Gouverneur sowie Kartoffeln und Gemüse. In der Nähe der Ortschaft Loix befinden sich noch wichtige Salzgärten. Dort wird Salz gewonnen bzw. so genannter Queller geerntet und verkauft.

Tourismus

Die Île de Ré ist, bezogen auf ihre Größe, eine touristisch gut erschlossene Region. Vor allem seit die Brücke zwischen Festland und Insel eröffnet wurde, hat sich das Besucheraufkommen stark erhöht. Im Jahr kommen nach offiziellen Angaben ca. 200.000 Touristen. Um die Besucherströme etwas zu regulieren, hat man die Maut in den Sommermonaten für Touristen relativ hoch angesetzt. Bei allen typischen negativen Auswirkungen des Tourismus hat der Tourismus auch die natürlichen positiven Seiten. Er brachte der Insel Einnahmen, es wurden neue Arbeitsplätze und neue Absatzwege für lokale Produkte geschaffen..

Einige Orte der Insel wurden schön herausgeputzt. Ungeachtet dessen macht aber die Natur die größte Anziehungskraft aus. Dazu zählen einige Naturgebiete und die schönen Sandstrände, die bei einer Sonnenscheindauer von über 2.500 Stunden im Jahr gut frequentiert sind. Außerdem hat man auf der Insel ein schönes Netz an Radwegen angelegt, einige interessante Punkte der Insel sind nur per Rad bzw. zu Fuß zu erreichen.

Verkehr

Eine gute Möglichkeit ist der Flug nach Bordeaux. Von dort könnte man per Auto/Bus auf die Insel kommen. Die Insel ist seit 1988 durch eine mautpflichtige Brücke mit dem Festland verbunden. Die Maut ist im Sommer für Touristen höher als sonst, Einheimischen bezahlen ganzjährig weniger als Touristen.

Die alte Bahnlinie auf der Insel wurde eingestellt, dafür gibt es einen gut funktionierenden Busbetrieb auf der Insel. Man kann per Bus auf die Insel kommen und erreicht mit dem Bus auch die kleineren Orte der Insel. Die Insel selbst ist durch wenige Straßen erschlossen - entlang der Südküste z. B. die D 201, entlang der Nordküste die D735. Die 201 mündet bei La Couarde sur Mer in die 735, die dann hochführt bis zur Westspitze der Insel. Von beiden Straßen führt ein paar Verbindungsstraßen zu abseits gelegenen Orten.

Das ideale Fortbewegungsmittel ist das Fahrrad. Es gibt ein großes Netz an Radwegen und es gibt kaum nennenswerte Anstiege. Viele entlegene Ziele erreicht man ohnehin nur mit dem Fahrrad bzw. zu Fuß. Als besonders schön wird von vielen Reisenden die Tour vorbei an La Couarde und La Passe zum Phare De Baleines bezeichnet.

Sehenswürdigkeiten

Landesinfo

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